handball-world.com

PDF
Drucken
E-Mail
Geschrieben von: Christian Ciemalla
Montag, den 25. Januar 2010 um 17:27 Uhr
Fans, Spieler, Schiedsrichter, Offizielle ... Für fast alle ist handball-world.com die Informationsquelle Nummer Eins in Bezug auf das Geschehen im nationalen und internationalen Handball. Bislang haben sich die Macher von hw.com immer bedeckt über die Hintergründe und die Entstehung ihrer Seite gegeben, dies hat nun ein Ende. Für die IG Handball offenbart Christian Ciemalla, "Macher der ersten Stunde", sogar, dass die Wurzeln von handball-world.com im Wasserball liegen.

Ende 1999 überlegten die Macher, der damals ein halbes Jahr bestehenden, Website waterpolo-world.com ihr speziell für die Bedürfnisse des Ballsports entwickeltes Content-Management-System auch auf eine zweite Sportart zu übertragen. Die Wahl fiel dabei auf die Sportart Handball, als Chefredakteur konnte der Hildesheimer Journalist Christian Ciemalla gewonnen werden. Ohne Werbeausgaben entwickelte sich das Medium, auch dank der Mithilfe der vielen freiwilligen Mitarbeiter, schnell zum Handball-Portal Nummer Eins in Deutschland. Der Einbruch der InterNet-Blase führte dann dazu, dass die notwendigen Geldgeber für die Umsetzung des eigentlich erstellten Konzepts ausblieben. Die hinter dem Projekt stehende Hildesheimer Firma "Weiterer und Finke Informationssysteme", kurz "wfi", entschloss sich aber, dass Projekt nicht einzustellen, sondern auf finanzieller Sparflamme weiterzubetreiben.

Ein nostalgischer Blick auf das Anfangs-Lay-out
Die Website entwickelte sich unterdessen, trotz der finanziellen Einsparungen, immer weiter, wobei viele kostenfrei tätige Mitarbeiter und die Hilfe von eigentlich allen am Handballgeschehen beteiligten Personen, Vereinen und Institutionen das Projekt sich immer mehr zu einem Selbstläufer werden ließen. Für finanzielle und technische Unterstützung sorgte dabei weiterhin die Firma "wfi" als Hauptanteilseigner der "Sportboard AG". Der zunehmende Erfolg in Form steigender Userzahlen aber auch stark zunehmender Meldungen sorgte dafür, dass eine Umstrukturierung der Seite mit einem neuen Ausgabesystem erfolgen musste, da das bis dato praktizierte System mit einer News auf der Startseite zu unübersichtlich wurde. Die damit verbundenen notwendigen Investitionen in die Technik, sowie der Blick auf die persönliche Lage der an dem Projekt beteiligten Personen, führten dann zu einschneidenden strukturellen Änderungen.

handball-world.com unterhielt zu diesem Zeitpunkt bereits enge Beziehungen zu den Seiten handballimfernsehen.de und handballecke.de. Diese wurden intensiviert, unter anderem stieg so mit Olaf Nolden der "Macher" von handballimfernsehen.de als zweiter Chefredakteur in das Projekt ein. Da der Weg für das Lesen der Webseite den User zur Kasse zu beten abgelehnt wurde, entwickelten Ciemalla und Nolden die Idee eines unterstützenden Vereins. Dieser sollte sich dabei nicht nur als finanzielles Fundament für die beteiligten Webseiten verstehen, sondern auch das im Handball vorhandene Netzwerk, das handball-world.com und die anderen Projekte überhaupt erst möglich gemacht hatte, strukturieren. Noch vor der eigentlichen Einführung des Vereins wurden so gemeinsam Projekte, wie die Einführung eines SMS-Tickers für die Fans in den Hallen und auf der Webseite, sowie auf den Videotextseiten des NDR, umgesetzt.

Ein aktueller Snapshot der Website
Es folgte die Einführung der Organisation IG Handball, die wenig später auch formal als Verein eingetragen wurde und den Betrieb der Website handball-world.com von der Sportboard AG übernahm. Mit der Übernahme verbunden war der Umstieg auf ein neues Content-Management-System, dass das hw.com-Team zusammen mit Olaf Wiedfeldt von w.media entwickelte und von der Magdeburger Firma umgesetzt wurde. Der Umstieg auf das neue System bedeutete sowohl vom graphischen Anspruch, wie auch von der Übersichtlichkeit, einen Quantensprung und sorgte dafür, dass handball-world.com seine Vormachtstellung weiter ausbauen konnte. Geachtet wurde dabei von Anfang an auch auf eine Mehrsprachigkeit, denn handball-world.com wird auch von vielen internationalen Handball-Fans gelesen und will so versuchen die Sprachbarriere zu überwinden. Zudem wollen die "Macher" auch ihrem Anspruch und Namen gerecht werden und ihren Lesern eine "handball-world" bieten.

Neben den technischen Neuerungen entwickelte sich unterdessen auch die Redaktion immer weiter. Nach dem Sprung von der "One-Man-" zur "Two-Man-Show", die allerdings auch nur dank der Mithilfe der vielen freiwilligen Helfer möglich war, wurde nun ein echtes Redaktionsteam etabliert. Mit dessen Hilfe wurde die Berichterstattung immer weiter ausgedehnt. Nicht nur die 1. Bundesliga der Herren steht so bei hw.com im Fokus, auch die 2. Bundesligen, der Frauenhandball und das internationale Geschehen haben bei handball-world.com ihren Platz gefunden. Mit Spielberichten zu allen Spielen der 1. Bundesligen und fast allen Spielen der 2. Bundesligen, mit ausführlichen Informationen zu allen Spielen der internationalen Großereignisse, ausführlichen Statistiken und Spieler-, Hallen- und Vereinsvorstellungen sowie einem Blick auf das regionale und internationale Geschehen hat sich hw.com als Informationsquelle Nummer Eins im Handball bewährt. So sagte Stefan Kretzschmar beispielsweise im Interview mit der Bravo Sport: "Ich bin dauernd auf Handball-Seiten. Auf handball-world.com hol´ ich mir alle News. Ich muss ja wissen, was in meiner Liga los ist!"

"handball-world.com ist für mich DIE Website, wenn es um Handball geht. Im Gegensatz zu vielen anderen Seiten findet man hier keine Sensationsartikel, sondern gut recherchierte und seriöse Berichte", so DHB-Schiedsrichter Thorsten Zacharias über hw.com. Die vielen Lobesbekundungen über handball-world.com sind für die "Macher" dabei Ansporn, die Angebote noch weiter zu verbessern und zwar sowohl technisch, wie auch vom redaktionellen Umfang und der redaktionellen Qualität. In dieser sind mit Matthias Kornes und Christian Stein gleich zwei Personen nach dem Ausscheiden von Olaf Nolden aufgerückt. Zahlreiche ehrenamtliche Zuarbeiter machen die beispiellose Breite in der Berichterstattung allerdings erst möglich. An alle Schreiber, Photographen oder anderweitig für handball-world.com unentgeltlich tätigen Helfer geht an dieser Stelle daher auch ein besonderer Dank.

Aktualisiert ( Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 21:45 Uhr )